Tennis-News

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  1. Twitter-Lovestory beendet? Bouchard hat Liebeskummer

    Die Karriere von Eugenie Bouchard zum Durchklicken

    Eugenie Bouchard gehörte einst zu den besten zehn Tennis-Spielerinnen der Welt. In den letzten Jahren machte sie eher durch Aktionen abseits des Platzes Schlagzeilen.

    Die schöne Kanadierin sorgte mit Dates für Aufsehen, stellt sich ausführlich in den sozialen Medien dar - sportlich läuft es hingegen nicht mehr ganz so rund.

  2. Mauresmo wird Trainer-Kollegin von Haas

    Die frühere Tennis-Weltranglistenerste Amelie Mauresmo (39) wird Trainerin des französischen Weltranglisten-32. Lucas Pouille und verzichtet dadurch auf das Amt als französische Davis-Cup-Kapitänin. Dies teilte der französische Tennisverband (FFT) am Donnerstag mit.

    Mauresmo wird mit Ex-Profi Tommy Haas zusammenarbeiten, der seit Januar Pouilles Berater ist.

    "Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Amelie Mauresmo. Ihre Erfahrung als Spielerin und Trainerin kann mir helfen, meine Ziele zu erreichen. Ich bin sicher, dass wir zusammen große Dinge tun werden", schrieb Pouille bei Twitter.

    Der nationale technische Direktor Pierre Charet wurde von der FFT beauftragt "einen neuen Kapitän für die französische Davis-Cup-Mannschaft vorzuschlagen". Mauresmo sollte ursprünglich die Nachfolge von Yannick Noah an der Spitze des französischen Davis-Cup-Teams ab 2019 antreten. Frankreich hatte vor zwei Wochen das Davis-Cup-Endspiel gegen Kroatien verloren.

  3. Tennis-Stars im Urlaub: Shootingstar lässt Herzen höher schlagen

    Die Urlaubsbilder der Tennis-Stars zum Durchklicken:

    Die Tennissaison der Damen ist zu Ende. Bevor die Vorbereitungen auf die neue Saison beginnen, genießen die Top-Spielrinnen der Tenniswelt ihre wohlverdienten freien Tage. 

    So trägt Dominika Cibulkova auch abseits des Centre Court in Wimbledon gerne weiß, Stan Wawrinkas Freundin Donna Vekic genießt ihre Zeit am Meer und andere wie Elina Svitolina verbringen viel Zeit in der Heimat. Auch Eugenie Bouchard bleibt in ihrer Wahlheimat, schließlich gibt es auch dort einen herrlichen Strand zur Erholung - und die eine oder andere Party.

    Sabine Lisicki zieht es dagegen nicht an den Strand. Die 29-Jährige bevorzugt die Berge.

    SPORT1präsentiert die Urlaubsbilder der Tennis-Stars in einer Bildergalerie.

  4. Nach zwei Jahren: Williams gibt Melbourne-Comeback

    Tennisstar Serena Williams wird im Januar erstmals seit ihrem Titelgewinn 2017 wieder bei den Australian Open in Melbourne aufschlagen.

    Die 37 Jahre alte Amerikanerin gehört beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres, bei dem eine neue Tiebreak-Regelung zum Einsatz kommen soll, nach Angaben der Veranstalter ebenso zu den Teilnehmern wie die lange von Verletzungen geplagten Andy Murray (Großbritannien) und Rafael Nadal (Spanien) bei den Männern.

    Williams hatte 2017 in Australien den letzten ihrer bislang 23 Grand-Slam-Titel gewonnen, nach ihrer Babypause verlor sie 2018 die Endspiele in Wimbledon und bei den US Open. Williams ist weiter auf der Jagd nach dem historischen 24. Grand-Slam-Titel, mit dem sie den Rekord der Australierin Margaret Court egalisieren würde.

    Auch Federer und Wozniacki melden für Melbourne

    "Für Serena wird es die lang erwartete Rückkehr nach Melbourne", sagte Turnierdirektor Craig Tiley. Auch die Titelverteidiger Roger Federer (Schweiz) und Caroline Wozniacki (Dänemark) gehen an den Start. 

    Die Top 100 bei den Männern und Frauen sind komplett vertreten, einzige Ausnahme ist die inzwischen zurückgetretene Polin Agnieszka Radwanska (Nr. 74).

  5. Australian Open planen Regel-Revolution

    Tennis Australia plant eine Regel-Revolution.

    Wie aus englischen Medienberichten hervorgeht, will sich der nationale Tennisverband Australiens am Beispiel Wimbledon orientieren und bei den Australian Open in den entscheidenden Sätzen einen Tiebreak einführen. 

    Anders als beim weltbekannten Rasenturnier in London soll der Tiebreak aber nicht beim Stand von 12:12 gespielt werden, sondern klassisch bereits bei 6:6 - also genauso wie bei den US Open.

    Doch im Gegensatz zu den US Open wäre es in Melbourne dann kein normaler Tiebreak, sondern der sogenannte Match-Tiebreak. Gewonnen hat bei diesem der Spieler, der zuerst mindestens zehn Punkte und gleichzeitig zwei Punkte Vorsprung erreicht hat. Traditionell erfolgt bei sieben Punkten mit zwei Zählern Vorsprung eine Entscheidung.

    Kurios: Tritt die Revolution in Kraft, gäbe es bei allen vier Grand Slams komplett unterschiedliche Zählweisen, denn bei den French Open gibt es keine Form von Tiebreak-Entscheidung. Wimbledon hatte im Oktober die Regeländerung bekanntgegeben.

    Tiebreak: Ende für endlose Marathon-Matches

    Die Regeländerung soll schier endlosen Marathon-Matches ein Ende bereiten. Im Sommer hatte das Wimbledon-Halbfinale zwischen Kevin Anderson (Südafrika) und John Isner (USA) für Aufsehen gesorgt. Das Match endete erst nach 6:36 Stunden mit 26:24 im fünften Satz für Anderson.

    Es war das zweitlängste Match der Turniergeschichte. Länger war nur die historische Partie zwischen Isner und dem Franzosen Nicolas Mahut, die 2010 nach drei Tagen und insgesamt 11:05 Stunden Spielzeit mit 70:68 im entscheidenden Durchgang für Isner zu Ende gegangen war.

    Der Verband Tennis Australia hat demnach bereits die Erlaubnis vom Grand Slam Board für die Regeländerung bekommen. Ob diese aber bereits 2019 in Kraft tritt, ist noch fraglich. Denn damit dies so kurzfristig geschehen kann, müssen auch die Spieler damit einverstanden sein.

  6. Immunität aufgehoben: Becker stellt sich Insolvenzverfahren

    Neues im Fall Boris Becker.

    Der dreimalige Wimbledon-Gewinner verzichtet in seinem Insolvenzverfahren vor einem Londoner Gericht auf seine diplomatische Immunität. Einen entsprechenden BBC-Bericht bestätigte Becker-Anwalt Christian-Oliver Moser bei SPORT1.

    Er ließ wissen, dass Becker bereits seit längerem auf seine diplomatische Immunität verzichtet. Becker habe sich "vielmehr entschieden, mit dem Insolvenzverwalter umfassend zu kooperieren und das private Insolvenzverfahren zu einem ordnungsgemäßen Abschluss zu bringen", so der Jurist.

    Laut Insolvenzverwalter Tony Beswetherick habe Becker in einer Mail an das Gericht geäußert, dass ihm keine andere Möglichkeit mehr bleibe. Zudem soll der 51-Jährige hinzugefügt haben, dass er finanziell nicht mehr in der Lage sei, die Thematik weiterhin vor Gericht auszutragen.

    Becker-Trophäen sollen verkauft werden

    Laut BBC geht mit dem Verzicht auf die Immunität auch ein Verkauf von Beckers Trophäen und weiteren Gegenständen einher. Deren Wert wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Dazu nahm Moser bei SPORT1 keine Stellung.

    Zuvor hatte Becker darauf verwiesen, als Sport-Attacha der Vertretung der Zentralafrikanischen Republik politische Immunität zu genießen.

    Der Außenminister des afrikanischen Staates hatte die Dokumente Beckers als Fälschung bezeichnet. Später aber bestätigte ein Botschafter des Landes, dass Becker ehrenamtlich als Sportbotschafter arbeitet. 

    Am 21. Juni 2017 hatte ein englisches Gericht den Deutschen für Bankrott erklärt, weil er Schulden in Höhe von 3,9 Millionen Euro bei einer englischen Privatbank nicht begleichen konnte.

  7. Becker lobt Duo Kerber/Schüttler: "Sehr gutes Gefühl"

     Boris Becker hat ein "sehr gutes Gefühl", wenn er an die Zusammenarbeit zwischen Wimbledonsiegerin Angelique Kerber und ihrem neuen Trainer Rainer Schüttler denkt.

    "Rainer ist ein Spitzenmann, ich habe mich schon immer gewundert, dass nicht viel früher eine Spielerin oder ein Spieler auf ihn zugekommen ist", sagte der dreimalige Wimbledonsieger dem SID: "Er bringt alle Qualitäten eines Top-Trainers mit."

    Der 42-jährige Schüttler sei menschlich und fachlich "absolut einwandfrei", sagte Becker: "Von der Mentalität und vom Charakter her passen er und Angie Kerber perfekt zusammen." Natürlich liege es aber "am Ende des Tages" an der Spielerin selbst, wo die Reise hingeht: "Sie muss halt ganz genau wissen, was sie noch alles erreichen will", sagte Becker.

    Kerber hatte nach der Trennung von Wim Fissette den früheren Weltranglistenfünften Rainer Schüttler als neuen Trainer verpflichtet. Bei einem Sponsorentermin in der vergangenen Woche in Köln hatte die 30-Jährige ähnlich wie nun Becker die Hauptverantwortung bei sich selbst gesehen: "Alles beginnt bei mir."

  8. Rothenbaum-Turnier bleibt in Hamburg - folgen Damen?

    Der neue Ausrichter des traditionsreichen Tennisturniers am Rothenbaum, Peter-Michael Reichel, hat sich erneut klar zum Standort Hamburg bekannt.

    "Wir planen gemeinsam mit unseren Partnern, dass das Turnier langfristig in Hamburg bleibt", sagte der Österreicher, der nach zehn Jahren Wimbledonsieger Michael Stich als Veranstalter abgelöst hatte.

    Turnierdirektorin des künftig "Hamburg Open" betitelten ATP-Events ist seine Tochter Sandra Reichel. Sie hat diese Funktion bereits bei den WTA-Turnieren in Nürnberg und Linz bekleidet.

    Rothenbaum: Einigung laut Reichel erfolgt

    Ausschlaggebend für den Verbleib in Hamburg war laut Reichel die Einigung auf Investitionen in die Anlage im Stadtteil Harvestehude.

    Diese Einigung war vor einigen Wochen gemeinsam mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB), der Stadt Hamburg und dem Club an der Alster als Eigentümer des Stadions getroffen worden. Überlegungen, das Turnier in eine andere deutsche Stadt zu verlegen, waren damit vom Tisch. 

    Weiter im Gespräch ist derweil der Vorschlag, am Rothenbaum parallel ein Frauenturnier auszutragen. Nach Angaben der Organisatoren lotet die WTA derzeit "die Optionen aus".

    Auch DTB-Präsident Ulrich Klaus hatte sich kürzlich dafür ausgesprochen, "dass in fünf Jahren Hamburg als kombiniertes Herren- und Damenturnier wieder weit über Deutschland hinaus Beachtung findet".

    Bereits von 1982 bis 2002 hatte am Rothenbaum ein WTA-Turnier stattgefunden.